KW 17 / 2026

Bezirksversammlung 2026 des BDS Mittelfranken

Nach einem ruhigen Montag startete die Woche erst am Dienstag mit einer sehr informativen und gleichsam unterhaltenden Zusammenkunft von Unternehmerinnen und Unternehmern so richtig: Der Bund der Selbstständigen Mittelfranken lud am Dienstag, 21. April 2026, nicht nur zur Bezirksversammlung ein, sondern zuvor auch zu einem Besuch der Nürnberger Lochgefängnisse und zu einem leckeren Imbiss im Bratwurst Röslein ein. Velen Dank für den bestens organisierten und sehr angenehmen Abend!

Einer der Gründe, warum ich gern Mitglied im BDS Bayern bin, ist der unkomplizierte Austausch mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern. Es ist einfach spannend, Menschen kennenzulernen, die ähnliche Herausforderungen meistern, Ideen teilen und sich gegenseitig unterstützen. Gerade als Selbstständige arbeitet man oft für sich allein. Da tut es gut, ab und zu über den eigenen Tellerrand zu schauen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und festzustellen, dass viele Fragen oder Hürden gar nicht so ungewöhnlich sind, wie sie im Alltag manchmal wirken.

Netzwerkplausch und Wollgeflüster

Sehr wohl fühle ich mich auch bei den Veranstaltungen von Kerstin Biss in ihren Räumen für mehr. Der Netzwerkplausch ist für mich ein Format, bei dem der Austausch klar im Vordergrund steht: ein unkompliziertes Treffen für Unternehmerinnen und Selbstständige, bei dem man schnell ins Gespräch kommt, Erfahrungen aus dem Berufsalltag teilt und oft mit neuen Gedanken oder Ideen wieder rausgeht. Es geht weniger um Programm oder Präsentation, sondern eher um dieses offene, direkte Miteinander. Daneben gibt es das Wollgeflüster – ein eher ruhiger, fast schon entschleunigter Treff, bei dem das gemeinsame Handarbeiten im Mittelpunkt steht und Gespräche ganz nebenbei entstehen. Dafür habe ich mir am Donnerstag Zeit genommen. Beide Veranstaltungsreihen haben ihren eigenen Charakter, was die Veranstaltungen noch interessanter macht.

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Zwei Bücher, die eigentlich nicht so recht in mein Beuteschema passen, haben mich jetzt überrascht. Das eine positive, das andere negativ. Über den Kriminalroman „Monster“ von Nele Neuhaus habe ich vor geraumer Zeit eine Rezension im Radio gehört, die mich neugierig machte. Allerdings bin ich nicht sonderlich an Krimis interessiert. Doch die Story schien durchdacht zu sein und zudem finde ich die Medienpräsenz von Nele Neuhaus sehr sympathisch. Tatsächlich hat mich die Story trotz meiner grundlegenden Skepsis bestens unterhalten. Anders erging es mir mit dem Elternabend von Sebastian Fitzek. Auf diesen Kein Thriller (Auch wenn der Titel nach Horror klingt!) war ich so richtig gespannt. Alles was ich dazu las oder hörte, klang ungemein vielversprechend. Aber – sorry, Herr Fitzek – für mich war dieses Buch ja mal so gar nichts. Ich möchte mit Adjektiven hier sparen, denn sie wären nicht erfreulich. Weder Idee noch Plot noch Stil konnten mich überzeugen. Ich habe kurz gelitten und gebe das Buch zügig weiter.

Und jetzt geht es los mit der neuen Woche: Eine gute Zeit allerseits …

… und viele liebe Grüße aus Burgfarrnbach